PTBS

Das Schweigen der Soldaten

Trotz schlimmster Einsatzerfahrungen hört man von Betroffenen nichts über das Erlebte. Das Schweigen der Soldaten nach dem Krieg ist, neben anderen Symptomen, die Antwort der Psyche auf die Kriegserlebnisse.

Viele ehemalige Soldaten können dann nicht mehr am normalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Die Verarbeitung der erlebten Ereignisse und der psychosoziale Leidensdruck machen sie handlungsunfähig. Dies führt nicht selten zum Verlust des Arbeitsplatzes.

Staatliche Unterstützung und Hilfe erfahren Betroffene oftmals erst nach einem aufwendigen mehrjährigen Rechtsstreit.

Während der Dienstzeit/des Einsatzes sollten Wehrpflichtige, Zeitsoldaten und Reservisten deshalb besondere Ereignisse für spätere Entschädigungsansprüche dokumentieren. -> WDB-Antrag 5.3 -> Auch wenn noch keine Schädigung erkennbar ist. 

 

Alternativer Text

Als Selbsthilfegruppe unterstützten wir mit unseren Einsatzerfahrungen die Entstehung des Buches "Wenn der Krieg nicht endet" und den Film "Sie finden keinen Frieden - Deutsche Soldaten nach dem Auslandseinsatz".




 





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